Mittwoch, 18. März 2015

Gedanken-Potpourri #19 Fasten, Aufräumen, Job

Noch 18 Tage bis Ostern. Noch 18 Tage ohne Süßigkeiten. Mittlerweile gibt es immer wieder Tage, in denen ich einen kleinen Zuckerschub gebrauchen könnte, aber ich bin stur genug, um das Fasten nicht abzubrechen. Trotzdem gab es zwei Situationen, in denen ich die Regeln ein wenig.. ignoriert habe. Einmal wegen eines Sahne-Irrtums (Hatte ich nicht bestellt und meine Begleitung wollte sie mir nicht abnehmen, weil sie keine Sahne mag. Skandal! ). Das zweite Mal aß ich einen Pudding (shame on me). Insgesamt bin ich aber zufrieden.

Mein kleines Minimalismus-Projekt läuft zurzeit auch ganz gut. Ich sortiere weiterhin regelmäßig Bücher und Kleidung aus. Neue Bücher leihe ich mir über die Bibliothek, bei der ich mittlerweile Stammgast bin. Filme kaufe ich gar nicht mehr, sondern nutze das Angebot von Netflix und Mediatheken. Musik höre ich über Spotify und Youtube. Trotzdem gibt es immer noch Zeugs, von dem ich mich nicht trennen kann, wie z.B. Zeitschriften. Wer weiß, wozu man sie noch braucht... narg!

Ansonsten bin ich immer wieder auf Auftrags-, Projekt- und Jobsuche. Ein ewiger Kreislauf. Aber ich bin sehr gespannt, was dieses Jahr noch für mich bereit hält! Bei der neuen JAZAM zum Thema "X" darf ich zum Beispiel wieder dabei sein und freue mich schon auf die Comics meiner Mitzeichner! Und mein Beitrag für den "Fuck Yeah 2015"-Kalender wird diese Woche auf Comicgate vorgestellt. :-)

Wie laufen eure Vorsätze und Projekte für dieses Jahr? Freut ihr euch auch schon aufs Fastenende? ;-)

Freitag, 6. März 2015

Lesemonat Februar 2015


Statistik
Gelesene Bücher: 3
Gelesene Comics: 7
Gelesene Seiten: 2067
Hörbücher: 1
Fazit: That escalated quickly.. Man darf mir keinen Bibliotheksausweis geben!

Gretchen Rubin: Das Happiness Projekt
Sachbuch, Ratgeber, 377 Seiten, 2010, Fischer Verlag
Ich bin ein großer Fan von diesen Lebensratgebern, seitdem ich "Simplify your life" gelesen habe. Immer wieder geben sie mir einen Schub, aufzuräumen oder etwas in meiner Handlungsweise zu ändern. Das Buch von Gretchen Rubin hat das nicht geschafft. Immer wieder schreibt sie darüber, dass sie die Befürchtung hat, ihr Buch würde zu sehr auf sie selbst bezogen rüberkommen. Und genau das tut es auch. Dadurch wirkt nicht nur die Autorin nach einer Weile unsympathisch, sondern man bekommt auch nicht den Anschub, etwas für sich selbst zu ändern. Natürlich gab es auch interessante Passagen, aber am Ende habe ich einzelne Kapitel nur noch überflogen, weil sie für mich keine Relevanz hatten.

Hape Kerkeling: Der Junge muss an die frische Luft
Hörbuch, Biografie, 2014, OsterwoldAudio
xx
Nach dem fantastischen Hörbuch "Ich bin dann mal weg" von Kerkeling, habe ich mich sehr auf sein neustes Werk gefreut. Da ich die ruhige Stimme des Comedian gerne mag, habe ich auch dieses Buch nur gehört. Er erzählt darin von seiner Kinderheit, der Krankheit seiner Mutter und den Auswirkungen, die diese auf die ganze Familie hatte. Es ist in dieser Hinsicht kein "schönes" Buch und daher eher unter "schwere Kost" einzustufen. Während ich "Ich bin dann mal weg" duzende Male gehört habe, werde ich dieses wohl nicht so häufig hören können.

J. Hill, G. Rodriguez: Locke & Key. Willkommen in Lovecraft, Bd.1
Comic, Horror, 172 Seiten, 2009, Panini
xx
Als der Vater der Familie Locke von zwei Schülern ermordet wird, beschließt die Familie nach Lovecraft zu ziehen, um dort neu anzufangen. Doch das "Keyhouse", in das sie ziehen, birgt ein dunkles Geheimnis.. Spannende Geschichte, toller Zeichenstil und eher etwas für erwachsene Leser.


Jiro Taniguchi: Der spazierende Mann
Comic, 168 Seiten, 2012, Carlsen Verlag
xx
Der Zeichen- und Erzählstil von Jiro Taniguchi begeistert mich immer mehr. In "Der spazierende Mann" geht es - wie der Titel schon sagt - nur um einen Mann, der spazieren geht. Es werden seine Wege gezeigt, die Veränderungen der Zeit, die Menschen und Tiere, denen er begegnet. Es ist ein wundervoller, ruhiger Manga.

J. Layman, R. Guillory: Chew. Bulle mit Biss 03. Eiskalt serviert
Comic, 128 Seiten, 2011, CrossCult
xx
Der dritte Teil der Chew-Reihe, in der es um den chibopathischen Ermittler Tony Chu geht, der aufgrund seines Geschmackssinns Fälle lösen kann, ist wieder so großartig, wie seine Vorgänger. Dieses Mal scheint eigentlich alles ganz gut zu laufen für Tony, doch plötzlich taucht sein Ex-Partner wieder auf.

Jiro Taniguchi: Träume von Glück
Comic, 184 Seiten, 2008, Carlsen Verlag

Das Hauptthema dieses Manga ist die Beziehung zwischen Mensch und Tier. Dabei steht am Anfang vor allem der Tod im Vordergrund, dann der Neuanfang mit einem neuen Haustier. Der Manga ist wieder sehr ruhig gehalten, jedoch vielleicht nicht so geeignet für Menschen, die Tierleid zu stark belastet..

Otfried Preußler: Die kleine Hexe
Kinderbuch, 128 Seiten, 1957, Thienemann Verlag

Schande über mein Haupt, aber ich kannte "Die kleine Hexe" noch nicht. Daher wollte ich dieses Kinderbuch unbedingt einmal lesen. Die Geschichte um die kleine Hexe, die zu einer "guten Hexe" werden will, um endlich beim Hexentreffen mittanzen zu dürfen, ist wirklich schön, auch wenn das Ende für ein Kinderbuch recht... "unharmonisch" ist. Auch die Sprache ist (natürlich) veraltet. Wer vor hat, seinen Kindern die Geschichte vorzulesen, sollte sich vielleicht schon einmal auf Fragen zu Sätzen einstellen wie z.B. diesen: "Ich wichse euch mit dem Besen durch, wenn ihr nicht aufhört!"

Flix: Don Quijote
Comic, 144 Seiten, 2012, Carlsen Verlag
xx
Flix passte die Geschichte um den "Ritter von der traurigen Gestalt" für die heutige Zeit an und lässt Quijote gegen die Investoren eines Windparks ankämpfen. Begleitet wird er dabei von seinem kleinen Neffen Robin, der ihm im  Batmananzug zur Seite steht. Humorvoll und großartig gezeichnet!

Haruki Murakami: Die Pilgerjahre des farblosen Herrn Tazaki
Gegenwartsliteratur, 350 Seiten, 2014, Dumont Buchverlag

Tsukuru Tazaki leidet auch nach Jahren unter dem Verlust seiner Freunde, die sich eines Tages von ihm abwandten. Der Grund dafür hat er nie erfahren. Als seine neue Freundin ihm jedoch rät, diesem Geheimnis endlich einmal auf den Grund zu gehen, da sie sonst nicht mit ihm zusammen sein könnte, macht er sich auf den Weg in seine alte Heimat. Die Geschichte ist spannend und wunderbar geschrieben. Weniger habe ich von einem Autor wie Murakami auch nicht erwartet. Trotzdem lässt sie wieder Handlungsstränge offen, für die ich gerne eine Erklärung gehabt hätte.

Jiro Taniguchi: Die Sicht der Dinge
Comic, 288 Seiten, 2008, Carlsen Verlag
xx
Das letzte Buch von Taniguchi in diesem Monat. Dieses Mal geht es um Yoichi, der vom Tod seines Vaters erfährt und aus diesem Grund nach langer Zeit wieder zurück in seine Heimatstadt fährt. Dort erfährt er von den Erzählungen seiner Verwandten mehr über seinen Vater und dessen Vergangenheit. Der Manga erzählt auf wunderbare Weise, dass wir uns die Zeit nehmen müssen, Menschen wirklich kennenzulernen und wie kostbar diese Zeit ist.

J. Layman, R. Guillory: Chew. Bulle mit Biss 04. Flambiert
Comic, 128 Seiten, 2012, CrossCult
xx
Die Handlung wird mysteriöser und wirft neue Fragen auf, denn dieses Mal scheint das Ende der Welt nahe zu sein. Die Reihe begeistert mich immer mehr und ich freue mich schon auf die nächsten beiden Bände, die bereits bei mir herumliegen.

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