Freitag, 17. April 2015

Fastenzeit-Nachlese mit Schlogger

Die liebe Schlogger und ich haben gefastet und wollten nun einmal Revue passieren lassen, was wir in der Zeit am meisten vermisst haben bzw. auf was wir verzichten mussten.

Ich habe wohl vor allem auf Kuchen aller Art verzichtet. Wieso haben eigentlich so viele Menschen während der Fastenzeit Geburtstag? Und wer hat diese grausame "Kaffee und Kuchen"-Zeit eingeführt? Skandalös!

Auf was Schlogger schmerzlich vermisste, findet ihr in ihrem Beitrag hier: Gehirnfurz #172 Fasten

Donnerstag, 9. April 2015

Lesemonat März 2015


Statistik
Gelesene Bücher: 1
Gelesene Comics: 4
Gelesene Seiten: 996
Hörbücher: 0
Fazit: Ich habe in diesem Monat viel zu viele Sachbücher nur angelesen, daher werden sie hier nicht erwähnt. Trotzdem bin ich zufrieden und meine Freude an Comics ist ungebrochen.

Comic, 240 Seiten, 2006, Shodoku
Dieser Manga enthält sechs Kurzgeschichten, in denen es vor allem um die Beziehung zwischen Natur und Mensch geht. Dabei wird der Mensch nicht nur mit einer feindseeligen, brutalen Natur konfrontiert, sondern auch mit ihrer Schönheit und den Möglichkeiten, die sie bereithält. Es ist wieder ein fantastischer Manga von Taniguchi und wenn ich sage, dass mich diese Kurzgeschichten nicht so berührt haben, wie andere Geschichten von ihm, dann ist das meckern auf hohem Niveau.

Comic, 128 Seiten, 2012, CrossCult
xx
Teil 5 der großartigen Chew-Comicreihe. Umso weiter ich mit den Bänden voranschreite, desto weniger möchte ich eigentlich verraten. Die Handlung bleibt skurril, vielseitig und wird immer komplexer.

Comic, 128 Seiten, 2013, CrossCult
xx
Teil 6 der Chew-Reihe. Auch für diesen Band gilt natürlich das Gleiche wie für Band 5. Und mit diesem Band ist leider auch schon die Hälfte der voraussichtlich 12-bändigen Reihe erreicht.


Comic, 148 Seiten, 2014, Panini
Alles beginnt damit, dass unser Held aus großer Höhe abgeworfen wird, fällt, in Flammen aufgeht, hart auf dem Boden aufprallt... und das Ganze überlebt. Ein perfekter Superheld, möchte man glauben. Wäre da nicht die kleine Stimme in seinem Hinterkopf, mit der er sich regelmäßig unterhält, sein an den Wahnsinn grenzender Humor und die Tatsache, dass er eigentlich keinen Plan hat. Von nichts. Der klassische Marvel-Zeichenstil ist, wie gewohnt, gut. Die Handlung ist schräg und wirft doch einige Fragen auf. Offenbar wäre es klüger gewesen, mit einem anderen Band in die Reihe einzusteigen.

Sachbuch, 352 Seiten, 2013, Bastei Lübbe
xx
Über den wirklich hörenswerten Podcast Hoaxilla, der sich mit Themen beschäftigt, die ein "skeptisches Auge" bedürfen, habe ich die forensische Psychologin Lydia Benecke und ihr Buch kennengelernt. Sie befasst sich darin mit dem Thema Psychopathen, erklärt die Merkmale der Psychopathie, gibt Beispiele und klärt auch Vorurteile auf. So muss ein Mensch, der psychopathische Merkmale besitzt, nicht unbedingt zum Mörder werden. Die Beispiele für Menschen, bei denen das jedoch der Fall war, sind teilweise ziemlich harter Tobak. Trotzdem leidet das Buch unter einigen Längen und Wiederholungen. Zudem wird das im "Theorie-Teil" erklärte Wissen nicht konsequent an den Beispielen angewandt. Und auch das Cover finde ich nicht gelungen, da die Autorin darauf völlig überschminkt und überbelichtet ist. Das Foto wird ihr auf keinen Fall gerecht und könnte sogar an der Seriösität des Inhalts zweifeln lassen. Trotz der Schwächen ist das Buch zwar lesenswert, jedoch reicht dem ein oder anderen vielleicht auch das tolle Interview mit ihr bei Hoaxilla TV aus: Folge 11 - Psychopathen