Dienstag, 20. Januar 2015

Der Prüll der Jahre


Es ist schon beeindruckend, was man im Laufe von einigen Jahren so ansammelt. Als ich damals auszog, nahm ich nur eine Kommode und einige Sachen aus dem Jugendzimmer mit, da meine Studentenwohnung bereits möbiliert war. Mittlerweile kann ich nicht mehr wie zu Beginn mit zwei Combi-Ladungen umziehen. Bei Renovierungsaktionen bekam ich beispielsweise einige meiner derzeitigen Möbel geschenkt, genauso wie Küchen- und Putzutensilien. Lustigerweise sind viele Menschen sogar sehr dankbar, wenn man ihre meist noch völlig intakten Gegenstände übernimmt, da sie sich etwas Neues leisten wollen oder sie bei einem Umzug nicht mitnehmen können. Die berühmte Win-Win-Situation. Und so füllen sich die Räume.

Nun bereite ich mich selbst wieder auf einen Umzug vor und sehe auf all die Dinge, die meine Wohnung so ausmachen. Vor allem Bücher haben sich im Laufe der Zeit angesammelt. Es sind keine unübersehbaren Massen und trotzdem fühle ich mich manchmal erschlagen. Vielleicht ein Grund, weshalb ich mich zurzeit immer wieder auf Minimalismus-Seiten herumtreibe. 

Hier ein paar Beispiele:

Dabei möchte ich nicht "aus dem Rucksack leben" oder nur noch 100 Gegenstände besitzen. Ich möchte nur "freier" sein und damit auch einen Umzug so einfach wie möglich gestalten. Einige Unternehmungen habe ich diesbezüglich schon unternommen und möchte euch in den nächsten Tagen damit in den Ohren liegen. Aber vielleicht steht bei einigen von euch ja auch der diesjährige Frühjahrsputz schon in den Startlöchern. ;-)